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BuchholzJohan419
Die Rahmenbedingungen des guten Lebens - Erfassungs- und Bewertungsmöglichkeiten öffentlicher Güter am Beispiel von Ökosystemleistungen

Frei verfügbare Ressourcen in der Natur werden von Menschen unterschiedlich wahrgenommen und behandelt: Während einige bspw. den Bau neuer Häuser auf einer Freifläche begrüßen, fühlen sich andere durch den Verlust des Erholungsraums eingeschränkt. In dieser Themenwerkstatt soll diskutiert werden, wie unterschiedliche Wahrnehmungen des Nutzens natürlicher Ressourcen in einer Gesellschaft erfasst und die Folgen von Eingriffen in die Natur möglichst umfassend eingeschätzt werden können. Oder anders formuliert: Wie die natürlichen Rahmenbedingungen eines ‚guten Lebens’ bewusst gestaltbar sind.


ehemaliger Schüler der Rudolf-Steiner-Schule Ismaning. Die auf zahlreichen Reisen über den Balkan, durch Südamerika und Asien wahrgenommenen Formen und Herausforderungen gesellschaftlichen Zusammenlebens führten ihn zum Studium der Soziologie und Wirtschaftswissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Einen Fokus setzte er dabei auf Umweltsoziologie und Interessenskonflikte. In seiner Freizeit pfeift er Spiele als Fußball-Schiedsrichter und musiziert.

Cernohorsky-LückeJuliane116
Praxisworkshop "Soziale Plastik"

Mit dem Instrument der Aufstellung (das aus dem Familienstellen schon bekannt ist) soll in diesem Workshop Fragen zum Bedingungslosen Grundeinkommen, zur Brüderlichkeit und zu den Konsequenzen unseres wirtschaftlichen Handelns auf den Grund gegangen werden. Dabei werden durch das Instrument der Aufstellung tiefere Zusammenhänge wahrnehmbar, die unsere Sichtweise auf ungeahnte Weise bereichern können.  Die Fragestellung wird gemeinsam mit Teilnehmern erarbeitet und die Aufstellung erfolgt unter professioneller Anleitung. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.


Kunstlehrerin am Gymnasium, Autorin und selbständig tätig, www.praxisraum-lebenskunst.de Seit 12 Jahren erfahren in der Leitung von Aufstellungen (2004 Gründung des Forschungskreises, Aufstellungsarbeit und Anthroposophie).

EbenMelanie1025
Kann denn Schnitzel Sünde sein?

Warum landen in Deutschland jährlich rund 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll? Was ist eigentlich Bio und was bedeutet Fair Trade? Was hat mein Lebensstil mit Armut und Hunger anderswo zu tun? Und warum zerstört das Schnitzel auf meinem Teller den Regenwald? Diese und andere Fragen möchte die Themenwerkstatt aufgreifen und beantworten. Wir wollen uns anhand interaktiver Methoden mit den verschiedenen Aspekten der ökologischen Landwirtschaft und Welternährung beschäftigen, unser eigenes Konsumverhalten analysieren und mit Hilfe der erarbeiteten Ergebnisse verschiedene Handlungsoptionen kennen lernen.


geboren 1976 in München, Msc in Conservation; Studium von Ökologie und Naturschutz an der University of East Anglia und University College London (UK); danach als Junior Consultant und Entwicklungshelferin in Brasilien in den Bereichen Schutz von Tropenwäldern, Monitoring & Evaluierung und Desertifikationsbekämpfung tätig. Seit 2010 als Bildungsreferentin im bundesweiten Programm "Bildung trifft Entwicklung" mit Themen des Globalen Lernens aktiv und seit Juni 2013 Referentin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz beim Umweltinstitut München e.V.

GranChristoph520
Postwachstumsgesellschaft

Wie könnte eine Welt aussehen, die das Ziel einer ständigen Mehrung materieller Güter hinter sich lässt? Muss das überhaupt sein? Was bedeutet das für den Einzelnen, aber auch für die ganze Gesellschaft? Anhand von Beispielen aus dem Alltag soll diesen Fragen nachgegangen werden und eine Einführung in das Konzept der Postwachstumsgesellschaft erarbeitet werden.


Jahrgang 1976, studierte in Bayreuth, Hamburg und Heidelberg Wirtschaftswissenschaft. Er ist Mitglied im AK Real-World-Economics, in der Vereinigung für Ökologische Ökonomik, im Netzwerk Nachhaltige Ökonomie sowie im Netzwerk Plurale Ökonomik (Vorstand). Seit 2011 promoviert er zu den Konsequenzen einer Wirtschaft ohne Wachstum für die gesamtgesellschaftliche Wohlfahrt (Wirtschafswissenschaft) bei Prof. Niko Paech (Universität Oldenburg) und Prof. Hans Diefenbacher (Universität Heidelberg).

KlausenMira621
Einführung in eine nachhaltige Ökonomie

In den vergangenen fast 250 Jahren stand die maximale Steigerung der Gewinne und der Güterproduktion im Mittelpunkt der Ökonomie, sowohl in der Wirtschaft als auch in dem herrschenden Theorie- und Lehrsystem. Das eklatante Marktversagen in den drei Dimensionen einer zukunftsfähigen Entwicklung (ökologische, ökonomische, sozial-kulturelle) wurde ausgeklammert oder systematisch unterschätzt. Angesichts der globalen Probleme zu Beginn des 21. Jh. (wie z.B. Klimawandel, Übernutzung der natürlichen Ressourcen, Armut und Verteilungsungerechtigkeit) wird sich diese Kurzfristökonomie in Richtung einer Langfristökonomie wandeln müssen, die die Grenzen der natürlichen Tragfähigkeit und die Gerechtigkeitsprinzipien zu respektieren lernt. In der Themenwerkstatt sollen Grundzüge einer nachhaltigen Ökonomie skizziert werden.


Wirtschaftsingenieurin für Umwelt und Nachhaltigkeit, absolviert derzeit den Masterstudiengang „Sustainable Development“ an der Universität Leipzig mit den Schwerpunkten Nachhaltigkeitsmanagement und Energiewirtschaft. Außerdem ist sie u.a. als Dozentin im Themenfeld Nachhaltigkeit an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und der Uni Lüneburg tätig, sowie stellv. Vorsitzende der Gesellschaft für Nachhaltigkeit und Gründungsmitglied im Netzwerk Nachhaltige Ökonomie.

KreutzerDr. Rudolf722
Anders denken, neu denken – Wie geht das?

Die Teilnehmer erfahren in diesem Kurs Denkanstöße und trainieren Tipps und Tricks, wie sie richtiges und gutes Denken durch ein neues und besseres Denken ersetzen können, scheinbar unlösbare Probleme bewältigen können, eingefahrene Gleise verlassen und neue Wege gehen können, kreative Lösungen für ein zukünftiges Wirtschaften finden können, ein gutes Leben leben und Gutes leben können. Die Form des Kurses ist eine interaktive Mischung aus Vortrag, Plenums- und Kleingruppenarbeiten, wobei auch Dokumentationen integriert werden.


ist Vater von drei ehemaligen Schülern der Daglfinger Waldorfschule. Von 1977 bis 2010 untersuchte er als Ingenieur und Wissenschaftler in einem Forschungsinstitut der Allianz-Versicherung weltweit Schadenursachen, Risiken und Katastrophen. Mit diesen Erfahrungen konnte er Sicherheitskonzepte und Zukunftsstudien entwickeln sowie Management- und Politikberatungen durchführen. 2010 machte er sich selbständig und gründete das Zentrum für Systemisches Denken in Ismaning, ein Netzwerk von Vordenkern, das unterschiedlichste Berufe, Talente, Ethnien, Religionen und Weltanschauungen vereint (siehe www.zentrum-systemisches-denken.de .)

MabanzaDr. Boniface823
Ein gutes Leben für alle ist möglich – Alternativen zur Kultur der Ausbeutung und Zerstörung

Sind Menschen zu Egoismus und Konkurrenzkampf verdammt? Wenn dies der Fall ist, dann ist der Teufelskreis von Ungleichheiten und Zerstörung sowohl des Menschen als auch der Umwelt nicht zu stoppen. Dass dies auf einer reduktionistischen Sicht des Menschen beruht, bedarf keines Nachweises, denn der Mensch kann sich auch definieren durch Verzicht und Genügsamkeit (Gandhi), Solidarität und Gegenseitigkeit (Ubuntu), Mitgefühl und Achtsamkeit (Biblische Traditionen) und Verbundenheit mit der Mutter Erde (Indigene Traditionen Lateinamerikas und Afrikas). Um diese Traditionen zur Entfaltung zu bringen bedarf es einer grundlegenden Veränderung der dominanten Kultur und diese Veränderung geht tiefer als oft angenommen. Wenn es stimmt, dass tief greifende soziale Veränderungen ohne die Transformation der Kultur, die das Denken und das Handeln der Menschen prägt, nicht möglich sind, dann beginnt der Einsatz für ein gutes Leben für alle notwendigerweise mit einem radikalen Umdenken. Dieses Umdenken betrifft nichts Geringeres als unser Menschsein, die Art, wie wir uns begreifen und verhalten. Damit das Umdenken nicht bei der Theorie bleibt, sind Räume notwendig, in denen Alternativen entwickelt und konkret gelebt werden. Aus der Strahlkraft dieser Alternativen können Bewegungen entstehen, die die neue Praxis politisch übersetzen. Der Workshop will reflektieren, wie Alternativen entwickelt und politisch durchgesetzt werden können.


geboren in der Demokratischen Republik Kongo, Studium der Philosophie, Literaturwissenschaften und Theologie in Kinshasa, Promotion an der Universität Münster zum Thema „Gerechtigkeit kann es nur für alle geben. Globalisierungskritik aus afrikanischer Perspektive“, Ausbildung in Konfliktmanagement bei der Akademie für Konflikttransformation in Bonn. Koordinator der Kirchlichen Arbeitstelle Südliches Afrika in der Werkstatt Ökonomie/Heidelberg. Gastprofessor bei Theologie interkulturell der Goethe-Universität Frankfurt im Wintersemester 2011/2012, Dozent für Entwicklungspolitik bei der Deutschen Akademie für Internationale Zusammenarbeit, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit der „Initiative für eine Prophetische Kirche. Ein Leben in Fülle für alle“.

SchlettGudrun1227
Gentechnik – manipuliertes Leben

Vor mehr als zwanzig Jahren sind transgene Pflanzen in der Landwirtschaft eingeführt worden – und bis heute hat die Gentechnikindustrie kein einziges Versprechen eingelöst. Im Gegenteil: Die Agro-Gentechnik ist ein erhebliches Risiko für die Gesundheit von Mensch und Tier, für die Umwelt und die Welternährung. Allen Bemühungen der Gentechnik-Industrie zum Trotz lehnen Verbraucherinnen und Verbraucher Gentechnik im Essen nach wie vor ab – zu Recht! Die Themenwerkstatt bietet Informationen zu Gentechnik bei Pflanzen vom Anbau über Forschung und Freisetzungen, Gentechnik in Lebensmitteln und wie man sie erkennt, Gefahren für Menschen und Umwelt bis zu geplanten neuen Zulassungen.


Agraringenieurin und ausgebildete Landwirtin. Seit Sept. 2013 Referentin für Gentechnik, Landwirtschaft und VerbraucherInnenschutz beim Umweltinstitut München. Vielfältige Tätigkeiten in der Zertifizierung von Bioprodukten, landwirtschaftlichen Beratung sowohl in Deutschland als auch im Entwicklungsdienst (Nicaragua). Langjähriges Engagement für den Ökolandbau und gegen Gentechnik.

SchmalzAnna-Lisa924
Soziale Auswirkungen von Geldsystemen

Unsere Wirtschaft ist ohne Geld- und Finanzsystem kaum vorstellbar. Das gesetzliche System ist so selbstverständlich in unseren Alltag integriert, dass wir es normalerweise gar nicht hinterfragen. Seine Spielregeln haben Einfluss auf das Verhalten und das Denken der Menschen. Bestimmte Verhaltensweisen werden durch die Art des Systems gefördert, andere werden erschwert oder bestraft. Neben den gesetzlichen Währungen gibt es weltweit inzwischen eine ganze Reihe von komplementären Währungen, die für verschiedene Zwecke entworfen wurden. In diesem Workshop wollen wir die sozialen Auswirkungen verschiedener Geldsysteme betrachten.


ist Diplom-Mathematikerin und Informatikerin. Seit 2009 beschäftigt sie sich intensiv mit den Auswirkungen von Währungssystemen und mit Möglichkeiten, eigene komplementäre Währungssysteme zu gestalten und zu betreiben. Sie hat ein Konzept für Regionale Wirtschaftsgemeinschaften geschrieben und arbeitet als Vorstand der ReWiG München an seiner Umsetzung.

SchöngutLukas217
Solidarität in der europäischen Währungsunion - Der Weg aus der Krise oder scheinbares Gutmenschentum?

In Griechenland, einem demokratischen Land im reichen Europa, haben Menschen keinen ausreichenden Zugang zur Gesundheitsversorgung und die Selbstmordrate hat sich seit 2008 verdreifacht. Haben sich diese Menschen das durch jahrelange Misswirtschaft selber eingebrockt, wie der Großteil der Deutschen meint? Schauen wir über den Tellerrand hinaus und beleuchten wir, inwiefern die Architektur der Währungsunion und die Entscheidungen der deutschen Regierung und der europäischen Institutionen Einfluss auf die Krise und somit auf das Schicksal ganzer Völker haben und machen wir uns gemeinsam auf die Suche nach einer nachhaltigen wirtschaftspolitischen Lösungs möglichkeit für alle Europäer.


geb. 1989, ehem. Schüler der Waldorfschule Ismaning, Studium der Europäischen Wirtschaft in Regensburg und Oxford. In Oxford hat er sich hauptsächlich mit den Ursachen der europäischen Währungskrise beschäftigt. Er hat in China, England und Rumänien gelebt und sowohl für einen Weltkonzern wie BMW als auch für ein kleines Start-Up Unternehmen gearbeitet und dadurch verschiedenste Sichtweisen auf das internationale Finanzsystem kennengelernt.

SchweisfurthAnna1126
Mode- und mehr.

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, woher die Kleidung kommt, die du jeden Tag trägst? Wie die Schafe gelebt haben und wer sie geschoren und ihre Wolle gekämmt hat? Wo die Baumwolle gewachsen ist und wer sie gepflückt, gesponnen und gewebt hat und wer die Stoffe gefärbt, zugeschnitten und genäht hat? Und wie viele Kilometer die Kleidung hinter sich gebracht hat, um in deinem Kleiderschrank zu landen? In dieser Arbeitsgruppe werden wir uns mit der textilen Herstellungskette kritisch auseinandersetzen und über Alternativen sprechen.


Anna Schweisfurth wurde 1984 in München geboren und beendete ihre Schulzeit an der Rudolf-Steiner-Schule München-Daglfing 2003 mit dem Abitur. Nach ihrer Ausbildung zur Maßschneiderin in einem Couture-Atelier (2004 - 2007) sammelte sie Berufserfahrung im Theater und in Schneidereien in Indien und Japan. Zurück in Deutschland besuchte sie von 2008 bis 2010 die Meisterschule für Mode und schloss sie als staatlich geprüfte Modedesignerin und Schneidermeisterin mit Auszeichnung ab. Im Oktober 2010 gründete sie das nachhaltige Modeatelier ‚YUBI‘. www.yubi-mode.de

von BremenDr. Volker318
Gut leben - Indianische Prinzipien begründen eine Bewegung im 21. Jahrhundert

Bei einem internationalen Zukunftskongress verblüffte eine Bolivianerin indianischer Herkunft die Teilnehmenden. Auf die Frage, welche Rolle wirtschaftliches Wachstum für ein gutes Leben spiele, antwortete sie: "Ich habe zwei Kleider, eines für besondere Anlässe und Feste und eines für den Alltag. Mehr habe ich nicht, und mehr brauche ich auch nicht." - Indianische Grundwerte gaben in den letzten Jahren wichtige Impulse dafür, dass wir uns heute für das Thema des "guten Lebens" interessieren. Mit ihnen wollen wir uns in der Themenwerkstatt beschäftigen, ihre Verankerung in indianischen Gesellschaften erkunden und uns fragen, welchen Beitrag sie für unser Leben liefern können.


Dr. von Bremen studierte Ethnologie, Soziologie, Philosophie und Volkswirtschaftslehre und promovierte an der Freien Universität Berlin über Sammlerinnen- und Jägervölker im Weltsystem am Beispiel der Ayoreode in Paraguay. Er ist Berater für Menschenrechts- und Entwicklungszusammenarbeit mit indigenen Völkern (Ureinwohnern), Netzwerker in der interkulturellen Zusammenarbeit sowie Ausbilder und Berater zu interkultureller Mediation und Konfliktarbeit. Ein Forschungsgebiet bilden Aspekte der Sozialen Dreigliederung bei indigenen Völkern. Zahlreiche Veröffentlichungen und Vorträge zu Themen der Globalisierung und deren Auswirkungen auf lokale Gemeinschaften in ländlichen Räumen Südamerikas.

WiedemannJörn1328
Wirtschaft und Gemeinwohl – ein Widerspruch?

Was treibt die Wirtschaft an und welche Werte bestimmen unser Handeln? Unternehmen und Konzerne sind gezwungen, ihr Handeln so auszurichten, dass sie im globalen Konkurrenzkampf überlebensfähig sind. In unseren menschlichen Beziehungen legen wir andere Werte zugrunde und handeln danach. Wie sähe eine gemeinwohlorientierte Wirtschaftsweise aus, wenn die Werte, die uns in unseren sozialen Beziehungen wichtig sind, auch das wirtschaftliche Handeln bestimmen würden? Welche Rahmenbedingungen müssten dafür geschaffen werden?


(45) war 27 Jahre in der Finanzdienstleistungsbranche tätig, zuletzt bei einer bankenunabhängigen Vermögensverwaltung. Gründer des Terra-Instituts München, eines Beratungsunternehmens rund um Fragen des nachhaltigen Wirtschaftens. Seit 2011 ist er auch Vorstand der Regionalen Wirtschaftsgemeinschaft (ReWiG) München, einer Genossenschaft, die für ein regionales und nachhaltiges Wirtschaften eintritt. Außerdem ist er seit April 2012 Ansprechpartner für Unternehmen, die sich der Gemeinwohlökonomie anschließen möchten. Sein umfangreiches Wissen über unser Finanzsystem und Komplementärwährungen sowie seine Fachkompetenz in Bezug auf neue Modelle des Wirtschaftens machen ihn heute zu einem gefragten Berater rund um das Thema "nachhaltiges Wirtschaften".

WötzelRudolf1429
Meine Karriere - Fremdbestimmung oder Selbstbestimmung?

In den kommenden Jahrzehnten werdet Ihr die Generation sein, die Unternehmen und die Wirtschaft gestalten werden. Nach welchen Mechanismen "funktionieren" eigentlich globale Unternehmen? Wie werden Persönlichkeit und Bewusstsein in Firmen geformt? Welche Gefahren lauern auf mich? Wie kann ich bewusst meine berufliche Karriere und mein Umfeld gestalten, so dass ich nachhaltig glücklich bin? Der Workshop möchte Euch für Themen sensibilisieren, die Euch in Eurem Berufsleben erwarten. Gemeinsam möchten wir Ansätze für Lösungen erarbeiten, wie Ihr Eure eigene Zukunft in Unternehmen gestalten könnt.


In seinem "alten" Leben absolvierte Rudolf Wötzel eine erfolgreiche Karriere. Abitur als Jahrgangsbester, BWL-Diplom und ein MBA-Abschluss am INSEAD in Fontainebleau. Als Managing Director bei verschiedenen führenden Banken (UBS, Deutsche Bank, Lehman Brothers) beriet er fast 20 Jahre lang internationale Konzerne beim Kauf und Verkauf von Unternehmen. Gesundheitliche Probleme und Sinnkrise: Er kündigte und fasste einen Entschluss: Die Alpen zu Fuss durchqueren, von Ost nach West, von Salzburg nach Nizza. Die Natur lehrte ihn Einblicke in die Mechanik seines bisherigen Lebens und diente ihm als Inspiration für ein geändertes Bewusstsein.  In seinem Buch "Über die Berge zu mir selbst" reflektiert er über sein altes Leben und das Bergabenteuer. Seit vier Jahren führt er sommers das Gemsli, eine Berghütte im Prättigau. Daneben berät er als Coach Firmen und Individuen - insbesondere Führungskräfte und Unternehmer.

ZöschingerJulian1530
Ressourcenmanagement

140 Liter Wasser werden pro Tasse Kaffee, die wir in Deutschland trinken, benötigt!? – Oft ist uns nicht bewusst, wie viel lebensnotwendige Ressourcen wir in unserem alltäglichen Leben verbrauchen. In diesem Workshop soll gezeigt werden, inwieweit unser Leben in Deutschland in ökologische, soziale, politische und ökonomische Prozesse und Strukturen anderer Länder eingreift. Die querschnittsorientierte Wissenschaft des Ressourcenmanagements versucht die globalen Stoffströme zu erfassen und bemüht sich um eine nachhaltige Entwicklung. Gemeinsam wollen wir Zusammenhänge und mögliche Lösungen erarbeiten und diskutieren.


geboren 1991, war Waldorfschüler der Rudolf-Steiner-Schule München-Schwabing und studiert derzeit Geographie mit den Schwerpunkten Erneuerbare Energien und Ressourcenmanagement an der Universität Augsburg.