Name Vorname Werkstatt
KreißDr. ChristianF1
Wirtschaft, Macht und Freiheit

Seit Jahrzehnten geht die Schere zwischen arm und reich fast überall auf der Welt immer weiter auseinander. Immer mehr Wirtschaftsmacht konzentriert sich in immer weniger Händen. Der Einfluss von Geld auf die gesellschaftlichen Bereiche wird immer stärker. Unsere Medien zum Beispiel werden von wenigen Milliardärsfamilien beherrscht. Auch der Einfluss von Geld auf die Wissenschaft wird immer stärker. Welchen Studien kann man noch trauen? Welche Auswirkungen hat das auf unser Leben? Was steckt dahinter? Und: Können wir daran etwas ändern? Diesen Fragen gehen wir in der Themenwerkstatt nach.

Themenwerkstatt am Donnerstag und Freitag


Professor für Finanzierung und Wirtschaftspolitik an der Hochschule Aalen

Jahrgang 1962, studierte Volkswirtschaftslehre und promovierte in München. Nach neun Jahren Berufstätigkeit als Banker unterrichtet er seit 2002 als Professor für Finanzierung und Wirtschaftspolitik an der Hochschule Aalen. 2004 und 2006 hielt er MBA- (Master of Business Administration) Vorlesungen an der University of Maine/USA. Christian Kreiß ist Autor dreier Bücher und zahlreicher Veröffentlichungen sowie ein gefragter Vortragsredner und Interviewpartner für Rundfunk und TV.


MabanzaDr. BonifaceF2
Für eine Wirtschaft im Dienst des Lebens

Wirtschaft darf kein Selbstzweck sein, sondern ein Lebens-Mittel. Im kapitalistischen System steht nicht der Mensch im Mittelpunkt, sondern die Profitmaximierung. Der Mensch wird zu einem Instrument degradiert. Damit ist auch das bedroht, was sein Menschsein ausmacht: seine Freiheit. Gegen dieses deshumanisierende System gilt es, Widerstand zu leisten und Alternativen von unten aufzubauen. Der Workshop analysiert, ausgehend von den Erfahrungen der TeilnehmerInnen, wie das herrschende kapitalistische System zerstörerisch wirkt und wie Alternativen dazu entwickelt werden können.

Themenwerkstatt am Donnerstag


Koordinator der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) in Heidelberg

Geboren in der Demokratischen Republik Kongo, Studium der Philosophie, Literaturwissenschaften und Theologie in Kinshasa, Promotion an der Universität Münster. Ausbildung in Konfliktmanagement bei der Akademie für Konflikttransformation in Bonn. Koordinator der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika in der Werkstatt Ökonomie/Heidelberg und freiberuflicher Trainer für Entwicklungspolitik.


PalfingerGüntherF3
Die Arbeit der Zukunft: komplexer, agiler, demokratischer

Gute Bildung wird auch in Zukunft sehr wichtig sein, allerdings keine, die auf reinem Fachwissen beruht. Gefragt sind neben sozialer Kompetenz in heterogenen Teams auch Kreativität bei der Lösung von Problemen, Agilität bei der Arbeitsweise, die Motivation fortwährend zu lernen und das Streben nach eigenverantwortlichem Handeln. In der Werkstatt sollen die Wünsche der jungen Erwachsenen erörtert, die Erwartungen der sich verändernden Arbeitswelt besprochen werden und wir werden gemeinsam versuchen, einen idealen Anstellungsvertrag zu entwerfen.

Themenwerkstatt am Donnerstag


Gründer und Geschäftsführer der eMundo GmbH

Jahrgang 1968. Nach einem Studium der Informatik in München startete Günther Palfinger 1994 eine berufliche Laufbahn als Software-Engineer und Consultant bei verschiedenen Großunternehmen. Im Jahre 2000 gründete er zusammen mit einem Partner das Unternehmen eMundo, das nach einer Arbeitsethik geführt wird, in der demokratische Prozesse und Mitverantwortung eine zentrale Rolle einnehmen.


Grießmeier/KavianiF4
Flucht und Asyl

60 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht vor Gewalt und Not. Knapp die Hälfte der Flüchtlinge sind Kinder. In der Themenwerkstatt beschäftigen wir uns mit Fluchtursachen, aktuellen Flüchtlingsbewegungen und Flüchtlingsrechten. Nachdem wir uns mit dem globalen Kontext auseinandergesetzt haben, werden wir gemeinsam einen Blick auf die Lage von Flüchtlingen in Deutschland werfen. Zudem möchten wir unsere eigenen Bilder und Vorurteile hinterfragen, die wir zu diesem Thema haben.


Nicolas Grießmeier (Themenwerkstatt am Donnerstag)

Dozent für angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule München

Jahrgang 1981, studierte Soziale Arbeit (Diplom und Master Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession). Er hat in Frankreich, im Senegal, Guinea und Togo gelebt und gearbeitet. Nicolas Grießmeier ist Dozent an der Hochschule München und seit neun Jahren in der Flüchtlingsarbeit und als freiberuflicher Referent tätig.

Nilufar Kaviani (Themenwerkstatt am Freitag)

Politikwissenschaftlerin

Jahrgang 1976, hat Politikwissenschaften, interkulturelle Kommunikation und Erwachsenenpädagogik studiert. Sie ist in der Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und als freie Coach und Trainerin tätig.


SachsOliverF5
„Im Namen des Geldes“

Im Interesse des Profitstrebens globaler Konzerne bedrohen Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA die demokratische Freiheit. Im Hintergrund dieser Entwicklung stehen Kapitalkonzentration und daraus hervorgehende globale Machtverhältnisse, deren Wurzel sich schon in der Konstruktion des ökonomischen Werkzeuges, unseres Geldes, finden. In dieser Themenwerkstatt betrachten wir den Begriff „Freiheit“ im Sinne der Abwesenheit von machtbasierter Hierarchie. Wir suchen nach Ursachen von Kapitalkonzentration, erforschen globale Zusammenhänge und ihren Einfluss auf unser persönliches Verhalten und zeigen Wege auf, um neu zu denken und anders zu handeln. Ebenso werfen wir einen Blick auf Geld und sein Potential für eine positive Gesellschaftsgestaltung.


Autor, Fotograf und Filmemacher

Jahrgang 1971, ist Filmemacher sowie Prozess- und Projektbegleiter und Mitglied im “Netzwerk Community Building Europa”. In seiner filmischen Arbeit und in Workshops stellt er eine Verbindung zwischen emotionalen, ökologischen und ökonomischen Themen her. Ausgangspunkt dieser Arbeit ist die Erforschung des Einflusses von Geldsystemen auf zwischenmenschliches Verhalten sowie Erfahrungen mit Dialogmethoden aus dem Bereich des tiefen Zuhörens.


StrickmannLeonieF6
Der Weg in ein selbstbestimmtes Arbeitsleben

Wie macht man sich selbstständig, welche eigenen Kompetenzen sind dafür notwendig und welche gesetzlichen und rechtlichen Vorgaben gibt es? Anhand ihrer eigenen Vita zeigt Leonie Strickmann den Weg in die erfolgreiche Selbständigkeit auf und spricht auch über die Vor- und Nachteile davon, sein eigener Chef zu sein.

Themenwerkstatt am Donnerstag und Freitag


Goldschmiede-Meisterin

Geboren 1974, schloss Leonie Strickmann 1994 die Schule als eine der ersten Abiturientinnen der Waldorfschule Gröbenzell ab. Nach der Ausbildung zur Goldschmiedin an der Staatlichen Berufsfachschule Neugablonz machte sie sich als Goldschmiedin selbstständig. 2007 besuchte sie die Meisterschule für Goldschmiede in München und eröffnete 2012 einen Goldschmiede-Laden in München-Schwabing.


Akpulu/KostkaF7
Fluchtbewegung und Flüchtlingspolitik

Kein Mensch flieht freiwillig. Dennoch befinden sich weltweit knapp 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Allein diese Gegenüberstellung führt zu zahlreichen Fragen, die gemeinsam im Rahmen des Workshops diskutiert werden können: Warum fliehen Menschen aus ihrem Heimatland? Welche politischen, ökonomischen und ökologischen Begebenheiten drängen zu einem solch gravierenden Schritt? Und wo finden die Betroffenen Zuflucht?


Uche Akpulu (Themenwerkstatt am Freitag)

Bayerischer Flüchtlingsrat e.V. - Uche Akpulu ist Mitarbeiter des Bayerischen Flüchtlingsrates e.V. und Mitbegründer des Arbeitskreises Panafrikanismus München e.V. Zudem ist er seit 2010 gewähltes Mitglied des Ausländerbeirates der Landeshauptstadt München, wo er stellvertretender Sprecher des Ausschusses für Ausländer- und Zuwanderungsrecht mit Rassismus, Diskriminierung und Flüchtlingspolitik ist. Seit 2005 ist Uche Akpulu Referent und Autor für migrations- und entwicklungspolitische Themen.

Corinna Kostka (Themenwerkstatt am Donnerstag)

Bayerischer Flüchtlingsrat e.V. - Sie ist seit Mai 2015 Mitarbeiterin des Bayerischen Flüchtlingsrates e.V. und arbeitete zuvor ehrenamtlich im Rahmen eines Asyl-Arbeitskreises von Amnesty International mit geflüchteten Menschen zusammen. Sie absolvierte den Bachelor Erziehungswissenschaft mit Spezialisierung auf interkulturelle Pädagogik in Augsburg und studiert momentan den Master Friedens- und Konfliktforschung in Marburg.


SchäferMartinF8
Zwischen Blauäugigkeit und Businessplan

Schule muss sein, Lehre kann sein und was sind dann die nächsten möglichen Schritte im Berufsleben? Wie kommt man auf gute Ideen? Wie kann man sie umsetzen? Was macht einen erfolgreichen Unternehmer aus? Welchen Einfluss, welche Freiheiten hat man als Bürgermeister? Welche Erfahrungen macht man in einem solchen Amt auf Zeit? Neben diesen Fragen können wir uns in der Themenwerkstatt auch darüber unterhalten, wie man mit Rückschlägen umgeht – denn es gelingt nicht alles, was man anpacken möchte. Manchmal sind Rückschläge oder Widerstände auch Ereignisse, die einen aufbrechen lassen zu neuen Erfahrungen und Chancen.

Themenwerkstatt am Donnerstag und Freitag


Bürgermeister von Gröbenzell

Jahrgang 1965. Nach dem Abschluss der Realschule erfolgte die Ausbildung zum Forstwirt und eine Anstellung beim Staatlichen Forstamt München. 1987 entschloss sich Martin Schäfer zum Kauf einer Wäscherei in München-Schwabing und erweiterte das Angebot um einen Miet-Service für Schmutzfangmatten. 1996 verkaufte er die Wäscherei in Schwabing und baute eine neue Wäscherei für Schmutzfangmatten in Gröbenzell auf, die sich zu einem der führenden Unternehmen in Deutschland entwickelte. Im Mai 2014 wurde Martin Schäfer zum ersten Bürgermeister von Gröbenzell gewählt.


ChristiansDr. IngoF9
Freiheit, kann ich die wählen?

Eine philosophische Themenwerkstatt mit Gesprächen, Texten und Übungen für alle, die an Fragen interessiert sind wie: Besteht unser „Frei-sein“ wirklich darin, zwischen Artikeln verschiedener Marken, wie etwa Samsung und Apple, zu wählen? Welche Freiheit wünschen wir uns, welche Freiheit brauchen wir?

Themenwerkstatt am Donnerstag und Freitag


Waldorfpädagoge und Philosoph

Jahrgang 1964. Nach einer Schreinerlehre studierte Ingo Christians Philosophie, Mathematik und Religion und promovierte in Philosophie mit einer Arbeit zu Friedrich Nietzsche. Heute unterrichtet er als Oberstufenlehrer für Mathematik und Phi¬losophie an der Freien Waldorfschule Isartal.


HäfnerGeraldW1
Geld, Recht und Demokratie - Widerspruch oder Zusammenhang?

Wir werden die Frage des Zusammenhanges von Wirtschaft und Geld, Recht und Demokratie ausloten: Wo und wie dominiert die heutige (Finanz-)Ökonomie die Politik und das Soziale Leben, und was können wir tun, damit wir - der Souverän, die Rechtsgemeinschaft, die Bürgerinnen und Bürger - die Herrschaft wieder gewinnen?

Themenwerkstatt am Donnerstag und Freitag


geb. 1956, Publizist, Waldorflehrer, Gründer und langjähriger Vorstandssprecher von „Mehr Demokratie e.V.“ und "Democracy International", Mitbegründer und ehemaliger Landesvorsitzender der Partei DIE GRÜNEN , insgesamt 15 Jahre Mitglied des Deutschen Bundestages sowie des Europäischen Parlaments. Seine publizistische, Vortrags- und Lehrtätigkeit im In- und Ausland widmet sich u.a. politischen, rechtlichen und zeitgeschichtlichen Fragen der Demokratie, der Verfassung, der Zukunft der Arbeit, des Einkommens sowie des Geld- und Finanzsystems. Er wurde u.a. mit dem National Leadership Award für Politische Innovation („Verbesserung des politischen Systems“) ausgezeichnet.

KuhlemannAnne-KathrinW2
Nachhaltige Wirtschaft: Ideen und Beispiele

Ständig lesen wir, dass die Ökosysteme überlastet sind und Armut zu Krieg und Flüchtlingskatastrophen führt. Aber auch der Streit um Mindestlöhne hier in Deutschland zeigt, dass wir vor vielen Herausforderungen stehen. Welche Antworten hat die Wirtschaft hierauf? Wie kann Wirtschaft so gestaltet werden, dass auch für Eure Generation noch genug Ressourcen, saubere Luft und fischgefüllte Meere da sind? Wo passiert bereits ein Wandel? In dem Workshop finden wir heraus, warum Wirtschaft manchmal Probleme statt Lösungen schafft und wie man "gute" von "gut gemeinten" Ansätzen unterscheiden kann.

Themenwerkstatt am Freitag


Geschäftsführerin von Blue Economy Solutions

Jahrgang 1979, ist Geschäftsführerin der Blue Economy Solutions, die Kunden bei der Umsetzung von nachhaltigen Innovationen begleitet und Gemeinden berät, wie sie ihre Stoff- und Abfallströme in Wirtschaftimpulse umsetzen können. Nach ihrem Studium des European Business Programme hat Anne-Kathrin Kuhlemann Erfahrungen in der Privatwirtschaft sowie im Sozialen Sektor gesammelt, zum Beispiel bei der Weltbank und der Deutschen Botschaft in Brasilien. Sie ist regelmäßig als Lehrbeauftragte in Wirtschaftswissenschaften an der FH Münster tätig sowie im Ausschuss Wirtschaftspolitik der IHK Berlin.


PorschePeter DaniellW3
Wege in eine menschliche Wirtschaft

Was bedeutet es, über sehr viel Geld verfügen zu können – und das, ohne dafür bisher arbeiten zu müssen? In seiner Themenwerkstatt berichtet der Urenkel des Käfer-Erfinders über sein Bestreben, Verantwortung für das Geld seiner Familie zu übernehmen und damit einen Beitrag zu einer menschlicheren Wirtschaft zu leisten. Dass sich dabei ökonomische und soziale Aspekte nicht ausschließen, sondern gut verbinden lassen, zeigt der Referent anhand einiger von ihm initiierter Projekte auf.

Themenwerkstatt am Freitag


Gründer und Mäzen anthroposophischer Einrichtungen in Salzburg

Jahrgang 1973, Waldorfschüler, studierte in der Schweiz Waldorfpädagogik und in Berlin Musiktherapie. Er war in Salzburg als Rettungssanitäter im Einsatz und unterrichtete an der dortigen Paracelsus-Schule, einer Schule für seelenpflege-bedürftige Kinder, deren Bau er mit 8 Millionen Euro unterstützt hat. Als Mitglied der Porsche-Familie und Enkel von Ferdinand Porsche sieht er sich in der Verantwortung, das Vermögen der Familie mit zur Schaffung einer idealen Welt einzusetzen, getreu seinem Motto: Wirtschaft ist kein Selbstzweck und Geld ist nicht dafür da, um es zu horten – beides muss einen gesellschaftlichen Nutzen stiften.


BärKarlW4
TTIP: Freihandel und Demokratie

In der Themenwerkstatt beschäftigen wir uns mit der aktuellen Debatte um das Transatlantische Freihandels- und Investitionsabkommen TTIP. Der Schwerpunkt liegt dabei darauf, wie sich ein Freihandelsabkommen auf die Demokratie auswirken kann.

Themenwerkstatt am Donnerstag und Freitag


Referent für Agrar- und Handelspolitik beim Umweltinstitut München

Jahrgang 1985, Karl Bär ist Referent für Agrar- und Handelspolitik beim Umweltinstitut München. Davor war er als Mitarbeiter einer Bundestagsabgeordneten für Erinnerungskultur zuständig. Er ist Marktgemeinderat in Holzkirchen. Herr Bär studierte Islamwissenschaft, Agrarwissenschaft und Sozialwissenschaften in Berlin. Er organisiert seit über 10 Jahren ehrenamtlich politische Bildungsarbeit für Jugendliche.


BaumgartnerDavidW5
Erfolgreich in die Selbstständigkeit

Mit Beginn meines Studiums hatte ich keine Vorstellung davon, welchen Beruf ich einmal ergreifen wollte. Sicher war nur, dass ich selbstständig sein wollte. In dieser Themenwerkstatt werden wir uns damit beschäftigen, wie aus einer Idee ein erfolgreiches Wirtschaftsunternehmen werden kann.

Themenwerkstatt am Donnerstag


Gründer und Geschäftsführer von dean&david

geboren 1979, ehemaliger Schüler der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell. David Baumgartner studierte zunächst Politikwissenschaften und Psychologie, dann Internationale Betriebswirtschaft in Deutschland und Spanien. 2005 gründete er die dean&david Franchise GmbH, eine Restaurantkette, die es sich zum obersten Gebot gemacht hat, Frische und Qualität anzubieten.


KlimentaDr. HaraldW6
Das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP: Wie Lobbyismus, Elitenetze und internationale Verträge unsere Demokratie aushöhlen

Wäre Freihandel gut für alle, die Armut auf der Erde wäre längst besiegt. TTIP geht sogar noch viel weiter, als nur den Handel zu erleichtern - es könnte Gesetzgebungsprozesse beeinflussen und Standards setzen. Von wem veranlasst? Zu wessen Nutzen? Und mit welchen Folgen? Ein Blick auf die Aktivitäten von Lobbys in Brüssel und Berlin, auf fragwürdige Studien etwa der "Bertelsmann-Stiftung" und Erfahrungen mit anderen Freihandelsabkommen lehrt, dass hier nicht fair gespielt wird. Welche Rolle sollte die Zivilgesellschaft spielen?

Themenwerkstatt am Freitag


Attac - geb. 1968, ist Physiker, Referent, Publizist und Autor mehrerer globalisierungskritischer Bücher. Er ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat und im Rat von Attac Deutschland und engagiert sich auch im Wachstumswende-Netzwerk. Harald Klimenta setzt sich seit 20 Jahren intensiv mit Fragen des Welthandels, der Finanzmärkte und der Privatisierung der Daseinsvorsorge auseinander. Zur Zeit arbeitet er an einem Buch zum Thema Wachstumskritik.

AppeltJulianW7
Geld verdienen mit YouTube

In der Themenwerkstatt wird an praktischen Beispielen gezeigt, wie der YouTube Kanal "Auto Reparatur Tutorial" funktioniert. In einem offenen Gespräch werden wir uns auch damit beschäftigen, welche Ideen zur Unternehmensgründung führten.

Themenwerkstatt am Donnerstag und Freitag


Moderator, YouTuber, KFZ-Techniker Meister

Jahrgang 1992, absolvierte eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker. 2013 gründete er zusammen mit seinem langjährigen Freund Max Bauer die Appelt & Bauer GbR und eröffnete auf YouTube den Kanal “Auto Reparatur Tutorial”. Ebenfalls auf YouTube ist er Kfz-Profi von “auto motor und sport”. Im August 2015 legte er die Meisterprüfung im Kfz Handwerk erfolgreich ab.


Kuttner/BürgerW8
Den Ehrbaren Kaufmann leben: Unternehmerisches Engagement für Flüchtlinge

Unternehmen verstehen sich als Teil der Gesellschaft und engagieren sich– ganz im Sinne des traditionellen Leitbilds des Ehrbaren Kaufmanns – für ihren Standort und das Gemeinwesen. Eine der größten gesellschaftspolitischen Herausforderungen ist derzeit die Flüchtlingsproblematik. 2014 sind nach der Statistik der Regierung von Oberbayern 37.128 Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung in München aufgenommen worden. 8.900 davon wurden auf die Landkreise Oberbayerns verteilt. Im Jahr 2015 sind bis Ende Mai bereits 35.774 Flüchtlinge angekommen, rund 7.600 davon wurden auf Oberbayern verteilt. Die Gesamtzahl von 2014 ist also schon fast erreicht. Für München und Oberbayern ist dies angesichts der dramatischen Zahlen mit Blick auf personelle und finanzielle Kapazitäten, verfügbaren Wohnraum, allgemeinbildende und berufliche Schulen eine kaum zu bewältigende Herausforderung. Daher ist ein neues Zusammenspiel von Politik, Unternehmen und Zivilgesellschaft erforderlich, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Die IHK für München und Oberbayern setzt sich im Rahmen ihrer Initiative zum Ehrbaren Kaufmann im Bereich berufliche Bildung für eine konstruktive Lösung dieser Problematik ein. Der IHK Workshop thematisiert Fragen nach dem Verantwortungsradius der Unternehmen, gibt Einblick in laufende politische und wirtschaftliche Prozesse zum Thema Flüchtlinge und diskutiert Möglichkeiten des Engagements für die Wirtschaft. Am Beispiel des Lebenslaufs eines Flüchtlings werden die Probleme nach Flucht und im Asylverfahren sowie bei der Integration näher beleuchtet.

Themenwerkstatt am Donnerstag und Freitag


Dr. Antje Kuttner
ist Referentin beim Bayer. Industrie- und Handelskammertag e.V. und begleitet dort das BIHK Exzellenzthema "Ehrbarer Kaufmann". Sie arbeitet und forscht seit mehr als sieben Jahren zum Thema Wirtschaftsethik.

Carolin Bürger
startete nach ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre als Führungskraft im Handel und war anschließend als Unternehmensberaterin tätig. Seit 2012 ist sie als Beraterin für alle Fragen der Aus- und Weiterbildung bei der IHK beschäftigt und berät Unternehmen sowie Auszubildende zu rechtlichen, strategischen und operativen Themen der beruflichen Bildung.

Natalie Tomlinson-Kurz
Jahrgang 1983, ist Referentin für das Thema "Ehrbarer Kaufmann" der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern. Praxiserfahrung in dem Bereich Unternehmensethik hat sie unter anderem bei oekom research, E.ON Energie und einem Forschungsinstitut der UN (UN Research Institute for Social Development) gesammelt.